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FAQ – Häufige Fragen zum Jesöff Crowdfunding

1. Warum steckt denn eine AG dahinter?
So richtig eine Auswahl jibt’s ja leider nicht. Darum geht’s ja auch. Die einzig alternative Rechtsform, die in Frage kommt, ist eine Genossenschaft. Beide ermöglichen halbwegs leicht Teilhabe und rechtliche Verbindlichkeit sowie Rechenschaftspflicht, sodass nicht auf die Vertrauenswürdigkeit einzelner gehofft werden muss. Wie die Praxis zeigt, gibt es auch bei Genossenschaften einige Nachteile. Besonders schnell wachsende Projekte mit finanziellem Output laufen Gefahr, unterwandert und übernommen zu werden.
Doch der Hauptpunkt ist, dass wir eben nicht eine Interessenvertretung unserer Nutzer*innen sein wollen, sondern wir wollen etwas für alle machen; insbesondere auch Nicht-Nutzer*innen sollen einen positiven Impact haben. Die Struktur einer AG ermöglicht dazu sehr spannende Beteiligungskonzepte: Durch die Beteiligung des Ankeraktionärs „Jayvolution Berlin e.V.“ soll ein Gemeinwohl-Interesse gestärkt werden. Durch die besondere Beteiligung des Vorstands und von Aktiven soll eine angemessene Vertretung von Menschen sichergestellt werden, die schon Erfahrung mit dem Projekt sammeln konnten.
Letztlich sind wir ein Demokratie-Experiment und ein Werbemittel für alternative Inhaberstrukturen!
Die Rechtsformen, in denen Firmen gegründet werden können, brauchen eine Novelle, um mehr soziales Engagement und gemeinwohlorientiertes Gründen zu vereinfachen.

2. Wo wird es gebraut?
In der Vereinsbrauerei Greiz

3. Was genau bedeutet es, dass die Vereinsbrauerei Greiz eine Privatbrauerei ist? Warum ist das fairer? Werden die Leute da anständig bezahlt?
Die Brauerei gehört nicht zu einem Konzern, sondern dem aktuellen Geschäftsführer, der diese nach dem altersbedingten Tod des letzten Eigentümers mit einem großen Kredit von den Erben gekauft hat. Die Brauerei ist hauptsächlich in ihrer Region aktiv und fördert diese auch. Die Mitarbeiter haben einen hohen Stellenwert und wurden selbst in der Krise nicht auf Kurzarbeit geschickt. Auf uns wirken die sehr toll!

Die Schwachstelle ist eher die Logistik. Aber das ist ein Branchenproblem, das wir aktuell nicht lösen können – zusammen mit Problemen mindestens in der Pflege- und Erziehungsbranche! Für gerechte Löhne oder Wege aus dem Verwertungszwang ist vor allem politische Arbeit nötig!!!

4. Welche Projekte werden unterstützt?
Aktuell haben wir folgenden Projekten einmalig Unterstützung zugesichert:

● Etikettenwerbung​ fürs Volksbegehren: ​Deutsche Wohnen & Co enteignen​ → für verantwortungsbewussten Umgang mit Eigentum. Bei Erfolg wäre das vermutlich das erste Mal, dass § 14 unseres Grundgesetzes sinnvoll genutzt wird und nicht um Streuobstwiesen abzureißen und dafür Kohle abzubauen (​leider Realität​). #Jemeingut statt #Großkonzern !!!

● finanzielle Unterstützung​ für den Roter Stern Berlin 2012 e.V.​ → politischer und sozialer Sportverein für diskriminierungsfreien Sport

● Etikettenwerbung​ für den ​Monetative e.V.​ → qualitative Arbeit für wichtige Geldreform (gegen private Geldschöpfung durch Banken!!!)

Weitere Förderungen sind noch(!) nicht geplant. Darüber wird in gelosten Beiräten zusammen mit dem Vorstand und durch die Hauptversammlung entschieden. Bei großer Fürsprache im „j-inner-circle“ (Telegramgruppe mit ca. 100 Supporter*innen) sind auch kleinere unterjährige Förderungen und Kooperationen denkbar.

5. Was sind alternative Eigentums- und Entscheidungsstrukturen?
Eine Kollektivbetrieb und die Struktur von Viva Con Agua sind leichte Beispiele für interessante Eigentumsstrukturen, wobei ein Kollektivbetrieb als Rechtsform nicht existiert und vermutlich nur durch eine komplett haftende GbR rechtlich sauber und konsequent umsetzbar wäre. Vereine werden eher genötigt, ihre Geschäftsbetriebe auszugründen… Das ist alles irgendwie viel zu kompliziert oder mit zu vielen Nachteilen verbunden!
Konsen​s​ oder konsen​s​orientierte Projekte und Losdemokratie sind spannende Ansätze der Teilhabe. Gerade die Methoden unserer politische Teilhabe müssen sich weiterentwickeln! Das wollen wir fördern und interessante Alternativen & Initiativen bewerben.

6. Wie wollt ihr denn jeden zweiten Späti beliefern?
Durch die Logistikkooperation mit einem Großhändler, der das bereits macht.

7. Sind die Kosten nicht viel zu hoch?
Für eure Pläne reichen 10.000 EUR niemals.
Würden wir nur mit Geld unsere Ziele erreichen wollen, dann würde es nicht reichen. Aber unsere allgemeinen Ziele lassen sich auch mit Geld nicht lösen.
Was wir zur Etablierung des ​JESÖFF ​vor allem brauchen, ist Unterstützung von vielen Menschen. Mit Geld setzen Großkonzerne Projekte um. Wir tun es mit Eurer Hilfe und nutzen dafür den Gewinn als Gemeinschaft. Ohne Euch schaffen wir es nicht. Daher machen wir auch das Crowdfunding!

Wenn Ihr das Projekt unterstützt,
insbesondere, wenn Ihr anderen davon erzählt,
in Eurem Späti danach fragt,
im Crowdfunding etwas bestellt, Merchandise erhaltet und verteilt,
ein Poster &/ Sticker zu Eurem Späti bringt,
dann reichen 10.000€ Funding-Summe!
Wichtige Info dazu ist, dass wir nicht die gesamte Ware vorfinanzieren müssen, sondern lediglich Freiware und ggf. Listungsgebühren für Getränkemärkte. Starke, unabhängige Kooperationspartner sind essentiell für dieses Unterfangen und wir freuen uns, dass wir solche Hilfe für das Projekt sichern konnten.

8. Gibt’s das nicht schon?
Nein. Es gibt „Jesöff – Feier-Abend“: Ein mildes Pils, das deutlich mehr kostet, ein anderes Design hat, anders schmeckt (halt ein mildes ‚Pils‘ und kein ‚Export‘), eine andere Logistik hat, von einer anderen Brauerei kommt und sogar ein anderes Impact Konzept hat.
Da wir gerade noch zu viel Ware davon über’m MHD haben und das neue Bier-Projekt jetzt startet, wird es aktuell auch nicht nachproduziert.

Crowdfunding: JESÖFF – Das Bier mit dem Roten Stern

Wir machen JETZT Crowdfunding!
Noch bis Ende September haben wir die Gelegenheit das erste soziale Berliner Billig-Bier zu etablieren. Dafür haben wir ein viel zu qualitatives und sehr leckeres Export Bier aus der Greizer Vereinsbrauerei, das wir durch eine geniale Logistik-Kooperation zu echten Sterni* Preisen in die Berliner Spätis und einige Supermärkte bringen können.

Anlass dieser Idee ist der Aufkauf des gehypten ‚Sternburg Export‘ durch die Radeberger Gruppe – im Besitz der Dr. Oetker KG. Das war zwar schon zu 2006 überrascht aber immer wieder Konsumenten. Daher machen wir unser eigenes, unverwechselbares Export Bier!

5,2% Export Power bringt garantiert Drehung in die Gesellschaft.

Unser aktuelles „JESÖFF- Feier-Abend“ Pils wird wahrscheinlich erstmal aus unserem Sortiment verschwinden. Das neue Jesöff sollte man damit jedoch nicht verwechseln! Es hat einen anderen Geschmack, Preis, Design, Logistik und Impact:

  • Geschmack: Wie ein echtes Sterni* – würzig, süffig, malzig; bei konstanter Qualität – ein typisches „Export“ Bier
  • Preis: Wie ein echtes Sterni* – vielleicht nicht das billigste, aber das preiswerteste Bier! Im Späti ca 80c – 1€. Geliefert ca 10€ pro Kiste zzgl Pfand.
  • Logistik: Es wird erstmalig 1-2 günstige Abholmärkte geben! Knapp 8€ kostet dann eine Kiste. Zusätzlich werden wir wohl einige Getränkemärkte erschließen können. Ein Ausbau nach Leipzig und Dresden ist logistisch auch leicht möglich.
  • Impact:
    • Je Kiste gehen 50c an transformative Projekte. 20c verwaltet der Jayvolution Berlin e.V. (Menschen verbinden & Denken fördern) und
      über die restlichen 30c entscheidet der AG Vorstand beziehungsweise die Hauptversammlung (Hier kannst du ohne Spekulation deine Aktie kaufen). Durch geloste Beiräte könnt ihr beide Gremien beeinflussen! Wichtig ist uns, dass eine Geldvergabe nicht an Werbung oder Wettbewerbe gebunden ist, bei denen die Empfänger uns bewerben müssen. Somit steht dieses Geld auch Projekten und Ideen zur Verfügung, die es (noch) nicht schaffen Menschen zu mobilisieren. Bei einer realistischen Umsatzerwartung sind das über 30.000€ im Jahr!
    • Unser Sterni hat keine reguläre Rückseite! Dieser Platz wird ausschließlich unkommerziell genutzt um damit ab und an transformative Projekte und Ideen zu bewerben.
    • Werbemittel die zum Denken anregen: Saufkultur soll lustig sein. Sie darf aber auch zum Denken anregen. Mit allem rings ums Bier werden wir beides berücksichtigen.
    • Eigentümerstruktur: Meine Leber, mein Bier. Und wem jehört dein Bier? Ja, wir glauben wem etwas gehört und wie dies strukturiert ist, ist wichtig. Wir machen daher ehrenamtlich Lobbyarbeit für alternative Inhaberstrukturen!

Jetzt Crowdfunding unterstützen!

* Mit einem „echten Sterni“ beziehen wir uns auf ein verspieltes Bier, das nach den Sternen greift und auf dem Boden bleibt. Denn auch der Kosmos ist Gemeingut – für alle da.
Das lässt sich gar nicht verwechseln mit Sternburg Bier – die haben zwar auch ein Export Bier, aber vom Geschmack her ist das nicht konstant und uns insgesamt recht egal. Es gehört dem Dr. Oetker Konzern, dem es ums Geld verdienen geht und hat sicherlich auch noch irgendwie eine Existenzberechtigung im Kapitalismus. Bitte macht Menschen die das konsumieren keinen Vorwurf, vielleicht freuen sie sich ja, sich blind einem Markenhype hinzugeben, bei der der Profiteur eine der reichsten Familien Deutschlands ist.

Gemeinwohl-manifestierte Unternehmen

Eine gemeinwohlorientierte Rechtsform? Gibt es die nicht schon lange? Du denkst vielleicht an ‘Gemeinnützigkeit’, doch da muss ich dich leider enttäuschen. Worte und deren umgangssprachliche Bedeutung können hier irreführen.

Die gern zitierte Bayerische Verfassung sagt in Art. 151

(1) Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesonders der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten.

In diesem Sinne wäre ja alles nützig für die Allgemeinheit. Doch wie wir gerade durch diverse Großkonzerne wissen, schaden Unternehmen oft anderen um einige wenige zu Bereichern. “Gemeinnützigkeit” erlangt aktuell, wer klar definierte Tätigkeiten ausübt, die teilweise der Versorgung von Schwachen dienen und teilweise wahllos scheinen. So ist z.B Schach spielen gemeinnützig.
Doch selbst wenn man den Tätigkeiten Katalog ausbauen würde, so würde sich doch das grundlegende unternehmerische handeln damit nicht wirklich lohnen. Was wir brauchen ist eine Rechtsform, in der Gründer*innen Wertschätzung erfahren können, die sich durch mehr als Geld ausdrückt, die Unternehmen ihrem Zweck unterwirft und die Betroffenen einbezieht.

In „Utopia 2048“ sieht das so aus.

Wie versuchen Unternehmen heute das umzusetzen?

Die Purpose gGmbH bietet an als Mini-Gesellschafter mit in Unternehmen aufzutreten und so über den Gesellschaftsvertrag Sperrminoritäten einzurichten. Darüber hinaus haben sie recht komplexe, aber durchaus sinnvolle Strukturen, unter anderem das “Stiftungsmodell und Doppelstiftungsmodel”,…

 https://purpose-economy.org/content/uploads/purpose_book_de.pdf Seite 16-20

Bei Viva Con Agua gehört das Unternehmen zu 40% dem Viva Con Agua e.V., 20% einer Stiftung und 40% Investoren.

Wir ermöglichen allen natürlichen Personen eine Aktie von uns zu kaufen, geben einen Großteil der Aktien einem Ankeraktionär der per Satzung gegen Gewinnausschüttung stimmt und wollen dem ehrenamtlichen Vorstand der AG Aktien zukommen lassen, damit dieser die Unternehmensinteressen vertritt.

Eine Beschreibung des Prozessen findet ihr auch in unserem Selbstdruck-Flyer.

Lieben Gruß
Maxim
Fragen an info [at] j-ag.info
<3

Hauptversammlung zum Jahr 2019

Die Hauptversammlung zum Jahr 2019 findet am am 20.8.2020 um 18:20 statt.
Solltest du deine Aktie noch nicht haben, kannst du noch bis zum 10.8. deinen Anteil für 25€ hier erwerben: https://aktien.j-ag.info/

Aktuell jibt es keine außergewöhnlichen Anträge, lediglich die normale Rechenschaft des Vorstandes. Die Ergebnisse der Versammlung werden hier veröffentlicht.
Neben dem offiziellen Part werden wir wieder über die Weichenstellung für das kommende Jahr sprechen, Mitmachmöglichkeiten evaluieren und Fragen klären.
Es grüßt,
Der Vorstand
Markus & Maxim
*Aktualisierung vom 23.07.2020
Der Aktionär und Aufsichtsrat Mitglied Patrick Schwandt bittet die Hauptversammlung gemäß AktG § 71 (1) Punkt 8 den Vorstand zu bemächtigen, für die nächsten fünf Jahre, ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluß, bis zu 2% der Aktien zum Buchwert einzuziehen um diese im Rahmen des Crowdfundings je eine an Erstaktionäre sowie nach eigenem Ermessen an Helfer bis zu je fünf Anteilen zu verkaufen. Dies ist nun Punkt 5 der Tagesordnung.
Der Aktionär und Aufsichtsrat Mitglied Patrick Schwandt beantragt, dass gemäß §316 Abs. 1 und §267 Abs. 1 auf die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2020 verzichtet wird. Dies ist nun Punkt 6 der Tagesordnung.

So findet ihr’s!

„Geld macht UNglücklich“

Zu viel Geld macht unglücklich [1]. Jedoch werden zur Messung von gesellschaftlicher Wohlfahrt nahezu ausschließlich monetäre Maßstäbe wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP) genutzt. Diese Indikatoren besitzen allerdings, wenn überhaupt, nur begrenzt Aussagekraft was das tatsächliche Wohlbefinden der Bevölkerung betrifft.

Eine explodierte Bombe erhöht das BIP

Das BIP „misst die Produktion von Waren und Dienstleistungen im Inland nach Abzug aller Vorleistungen. Es ist in erster Linie ein Produktionsmaß [2]. Ein Autounfall erfordert Aufräumdienstleistungen, medizinischen Service, die Herstellung der Medikamente und die Reparatur oder neue Herstellung des Autos. Zerstörung ist also rundum gut fürs BIP. Nachteil monetärer Wohlfahrtsmaße ist allerdings, dass sie keine Aussage über viele wichtige gesellschaftliche Aspekte zulassen. So ist es beispielsweise nicht möglich Aussagen über das Wohlbefinden oder Glück der Bevölkerung, den Grad an Umweltverschmutzung der noch als sozialverträglich angesehen wird oder über Gerechtigkeit zu machen. Nun stellt sich an dieser Stelle die Frage: Wonach streben wir eigentlich? Ist wirtschaftliches Wachstum die einzige Möglichkeit, um Wohlstand zu generieren und folglich das was den Menschen wichtig ist? Oder ist es nicht vielmehr der Wunsch, ein selbstbestimmtes erfülltes und vor allem glückliches Leben zu führen? Bräuchten wir dafür nicht eine Gesellschaft, die darauf ausgerichtet ist, Glück für jeden Menschen gleichermaßen zugänglich zu machen? Müssten geistiger Ausgleich, Artenvielfalt, Natur und natürliche Resilienz nicht wichtiger sein als der Bau von immer besseren Waffen? Ein äußerst interessanter Ansatz, um diesen monetären Wohlfahrtsmaßen etwas gegenüberzustellen kommt aus dem kleinen asiatischen Königreich Bhutan. Bereits aus einem Rechtskodex aus dem Jahr 1729 geht hervor, dass es die primäre Aufgabe einer Regierung sei, Glück für ihr Volk zu schaffen. Falls sie dazu nicht in der Lage sei könne die Existenz dieser Regierung nicht gerechtfertigt werden. 1998 wurde diese Idee im Fünfjahresplan dadurch erstmals konkretisiert, dass die vier Säulen des Bruttonationalglücks definiert wurden [3]. Dazu zählen:

  die Förderung einer sozial gerechten Gesellschafts- und Wirtschaftsentwicklung

  die Bewahrung und Förderung kultureller Werte

  der Schutz der Umwelt

  sowie gute Regierungs- und Verwaltungsstrukturen. [4]

Ziel ist es, die Lebensbedingungen der unglücklicheren Bürger zu verbessern, so dass möglichst viele Bürger als glücklich gelten. Um zu ermitteln wie den Bürgern geholfen werden kann werden regelmäßig Umfragen durchgeführt, aus deren Ergebnissen dann entsprechende politische Maßnahmen abgeleitet werden. [5]

 

Nun habe ich einige Fragen an dich:

Was findest du wichtig? Was wichtiger: Ewiges Wachstum oder ewiges Glück? Liebes Jehirn, denk da mal drüber nach. Denken für eine jesunde Jesellschaft #jemeingut
Quellen:
  1. vgl. https://www.goodreads.com/quotes/1145964-those-who-think-money-can-t-buy-happiness-just-don-t-know & https://arbeits-abc.de/macht-geld-wirklich-gluecklich/
  2. vgl. https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/bruttoinlandsprodukt-bip-27867/version-251509 – Revision von Bruttoinlandsprodukt (BIP) vom 19.02.2018
  3. vgl. Tobias Pfaff: Das Bruttonationalglück aus ordnungspolitischer Sicht – eine Analyse des Wirtschafts- und Gesellschaftssystems von Bhutan. (PDF) S. 14, abgerufen am 26. September 2017.
  4. vgl. What ist GNH? The 4 Pillars of GNH. GNH Centre Bhutan, abgerufen am 26. September 2017
  5. vgl. BNG-Bruttonationalglück. Impulszentrum Zukunftsfähiges Wirtschaften, – http://www.imzuwi.org/index.php/103-aktuelles/themen/bip-kritik-alternativen/167-bng-bruttonationalglueck – abgerufen am 26. September 2017.

Dieses Jahr keine Neujahrsedition

In 2015 gab es das erste Mal eine Neujahrsedition, im Retro-Look (Design des Denk-Tränks aus 2013).
Seit dem hat sich viel verändert. In 2017 hat die J-MeinGut AG das J-tränk der Jayvolution UG abgekauft und erfüllt nun die Versprechen von sozialer Gewinnverwendung, Transparenz und Mitmachmöglichkeiten auf einer Ebene, auf der Vertrauen nicht mehr nötig ist. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass eine wirklich gemeinwohlorientierte Rechtsform gar nicht existiert.
Seit dem könnt ihr euch direkt eine, aber nur eine, Aktie des verwaltenden Unternehmens kaufen und euch so notfalls die Transparenz sogar einklagen. Auf jeden Fall werdet ihr zur jährlichen Rechenschaft, sowie zur Entscheidung über die Gewinnverwendung und die gemeinsame Zukunftsplanung eingeladen – die Hauptversammlung der J-. AG.

Aber auch auf „dem Markt“ hat sich viel verändert. Viele Anbieter von Limonaden versuchen in Berliner Spätis, Cafes, Clubs und Bars Fuß zu fassen und verdrängen sich gegenseitig. JedeR scheint sein eigenes Projekt umsetzen zu wollen, Kooperation ist selten. Die Jayvolution UG, die sich ab 2017 als kollektiver Lieferbetrieb weiter betätigte, hat versucht ein jemeinsames Marketing auf die Beine zu stellen und mit uns in Kooperation den Gemeinwohl-Kühlschrank zu etablieren.
Über die Pilotphase hat es dieses Projekt allerdings nicht geschafft. Vertrauen ist gering und am Ende kümmern sich die Projekte doch lieber um sich. Auch deshalb war der Lieferbetrieb des J-Kollektivs ökologisch und ökonomisch unrentrabel und wurde Ende 2018 eingestellt. Ein professioneller Partner, ohne prekäre Anstellung liefert seit 2019 für uns.

Vertrieb des Vertriebes Willens wollen wir nicht betreiben und organiseren die ‚Jemeingut‚ AG deshalb ehrenamtlich. Wir konzentrieren uns auf die gemeinwohlorientierte gesellschaftliche Konsensbildung und stellen wirtschaftliche Ziele dahinter an.
Das heißt aber auch, dass wir nicht um Absatz kämpfen und wenn nicht genug Nachfrage von Euch kommt, müssen wir zwangsläufig auch beliebte Produkte einstellen. Die Umsätze der Neujahrsedition rechtfertigen aktuell (!) leider keine neue Produktion, denn wenn die Hälfte schlecht würde, wäre das weder ökologisch noch ökonomisch tragbar.
Vielleicht ja im nächsten Jahr. (Druckvorlage – Hilfe zum Verbreiten)

Der Vorrat ist erstmal leeeer!

Aktuell sehen wir vor allem Potential darin, über das Crowdfunding eines eigenen, preiswerten „Sternis“ wieder in Spätis Fuß zu fassen. Über Cross-Selling (,also das Anbieten weiterer Produkte) ließen sich dann vermutlich auch wieder mehr unserer Sorten in vielen Berliner Spätis etablieren.
Wir sind bisher noch in der Planungsphase und freuen uns über UnterstützerInnen! Kontaktiert uns doch bei Telegram/ Threema @jayvolution oder per Mail: info at j-ag.info

Lieben Gruß
Euer Vorstand

Flinke Flasche liefert ab 4 Kästen

Ab 2019 liefert das mittelständige Berliner Unternehmen „Flinke Flasche“ alle unsere Getränke an Privatpersonen und Büros. Mit dem breiten Sortiment, dass auch Säfte, Wasser und Kaffee beinhaltet, lässt sich deren Mindestbestellmenge sehr leicht erreichen.
Statt einer Provision für uns, haben wir einen Rabatt für euch verhandelt:
Wer beim bestellen anjibt vom J-Projekt zu kommen, zahlt 30c je Kiste weniger.
(=15,50 Limos; 14,50 Jesöff; 21,50 J-uice)

Christian hat’s ausprobiert und findet den Service klasse!

Die freundlichen Fahrer kommen unter der Woche täglich, in Randgebieten 1-2 mal die Woche, bei euch vorbei. Den Anspruch, das ökologische Effizienz erst einmal Priorität hat und nicht der schnellstmögliche Termin vorgeschlagen wird, finden wir super. Hier wird menschlich gearbeitet.
Einfach anrufen!
030- 451 99 868

Warum wir besonders froh sind diesen Kooperationspartner gefunden zu haben (& nicht nicht Durstexpress!) erfahrt ihr im Beitrag von Maxim: Alles für den Durst?



unser Sortiment

Hauptversammlung für 2017

Liebe Freunde des J-Projektes. Am 24.8.2018 findet unsere zweite offizielle Hauptversammlung statt.
Der offizielle Teil begint 18Uhr, jedoch wird es 17Uhr einen Einführungsvortrag zum Sinn der J-MeinGut AG geben.
Daher ist die Ankunftszeit unseres gemütlichen gettogethers 16:30 – Viktoria Speicher; Köpenicker Straße 22-25; 10997 Berlin

Hier die offizielle Einladung mit Wegbeschreibung Einladung_HV_GJ2017

Probier mal wieder was!

Mit die besten Erlebnisse im J-Kollektiv sind die Verkostungen neuer Produkte: abschmecken, gegeneinander testen, Wünsche äußern und das ganze dann bei angepassten Proben wieder von vorn.

Diese Erlebnisse wollen wir nun für eine breitere Community zugänglich machen. Die ca. 300ml die wir sonst zum Verkosten bekommen sind da jedoch nicht ausreichend… Daher haben wir eine neue Produktreihe aufgesetzt, von der je nur eine Minicharge (2400 Flaschen) produziert wird. Die Einzelflaschen sind zwar etwas teurer als die fertigen Limos, aber wir denken: Den Prozess miterleben lohnt sich!
Die Trinkproben sind unsere Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Solange Euer Feedback kommt, jibt es neue Trinkproben!

Wir fangen an mit einem Blick in die Vergangenheit.

“Trinkprobe 1“ war Ende 2012 der letzte Rezeptvorschlag ohne Minze und Ingwer. Unser damaliges Fazit: „weniger Zucker!“ und „lasst uns Geschmacksverfeinerungen testen“.
Heraus kam das “Denk-tränk“.
Der Wunsch nach einer koffeinfreien Variante fand mit einem Tipp eine außergewöhnliche Abwandlung: Wir tauschten Guarana mit Süßholz und so entstand das „Relax-tränk“.
Wir bekommen zahlreiche Tipps und Wünsche à la “probiert doch mal xy“ oder „Macht doch mal yz rein“. Jetzt können wir jemeinsam überlegen, was wir probieren wollen und jemeinsam kosten!
Gib dein Feedback und entscheide so mit, was die nächsten Trinkproben werden!
Mehr im Newsletter: www.j-ev.de/newsletter
Wünsche kannst du auch direkt an „newsletter ATZEICHEN j-ev.de“ schicken.

Kaufen könnt ihr die Trinkproben aktuell

  • im Webshop des J-Kollektivs Kästenweise oder im Mixkasten
  • Samariter Str. 30
  • Frankfurter Allee 42 – Regenbogenkiosk